Kern­spin­tomo­graphie (MRT)

Präzise Diagnostik ohne Strahlenbelastung

Die Kernspintomographie oder auch Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein hochmodernes Bildverfahren welches nicht mit Röntgenstrahlen arbeitet, sondern mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. So erhält man völlig schmerzlos Schichtaufnahmen von fast allen Körperregionen und kommt dabei ohne jegliche Strahlenbelastung aus.

MRT ohne Platzangst

Platzangst in einer engen Röhre ist ein häufiges Problem bei Patienten. Daher verfügt unsere Praxis über zwei MRT-Geräte der neuesten Generation von Siemens, die extra große Durchmesser und geringe Gerätetiefen aufweisen, um den Untersuchungskomfort zu erhöhen. Unser Personal ist besonders im Umgang mit Patienten geschult, die an Platzangst leiden.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist eine Magnetresonanztomographie-Untersuchung?

Die Magnetresonanztomographie (MRT) – auch als Kernspintomographie bezeichnet – ist eine diagnostische Technik zur Erzeugung von Schnittbildern des Körpers. Im Unterschied zur Computertomographie (CT) werden die Bilder ohne den Einsatz von Röntgenstrahlung sondern mit Hilfe eines sehr starken Magneten erzeugt. Liegt der Patient innerhalb dieses starken Magneten werden zur Erzeugung von Bildern elektromagnetische Wellen (Radiowellen) in das Körperinnere geschickt. Diese elektromagnetischen Wellen verändern die Ausrichtung der in

unserem Körper zum Großteil vorhandenen Wasserstoffatome für eine kurze Zeit. Wasserstoffatome des menschlichen Körpers haben vereinfacht ausgedrückt die elektromagnetischen Eigenschaften von kleinen Stabmagneten. Daher führen Veränderungen der Ausrichtung von Wasserstoffatomen auch zu kurzzeitigen Änderungen eines messbaren Magnetfeldes. Aus diesen kleinen Veränderungen des Magnetfeldes können dann gewebespezifische Informationen in Schnittbilder des Körperinneren umgewandelt werden, um krankhafte Veränderungen im Körperinneren festzustellen. Der Magnetismus und die Auslenkung der Wasserstoffatome selbst sind dabei harmlos.

Wie wird ein MRT durchgeführt?

• Die MRT ist eine schmerzfreie Untersuchung und dauert zwischen 15 und 40 Minuten
• Sie müssen sich auf den Untersuchungstisch legen
• Der Tisch fährt in das Gerät während der Untersuchung
• Sie werden für die MRT auf eine Liege gelegt – in der Regel auf den Rücken, ggf. jedoch auch auf den Bauch.
• Bei einer MRT Untersuchung werden Sie von unserem Personal bequem auf den Untersuchungstisch des MRT Gerätes gelegt. In der Regel liegen Sie während der MRT Untersuchung auf dem Rücken. Bei einigen Untersuchungen ist es möglich, dass Sie auf dem Bauch liegen müssen.
• Sie bekommen Kopfhörer, da die MRT laut ist. Da die Erzeugung der elektromagnetischen Wellen während einer MRT Untersuchung laute Klopfgeräusche verursacht, erhalten Sie von unseren MitarbeiterInnen Lärmschutzkopfhörer.
• Sie bekommen eine sog. Spule auf das zu untersuchende Körperteil gelegt. Auf die zu untersuchende Körperregion wird von unserem Personal noch eine sogenannte Spule aufgelegt. Diese Spule sendet die elektromagnetischen Wellen in den Körper und misst auch die Änderungen des Magnetfeldes im Körper.
• Sie müssen während der Untersuchung ruhig in der vorgegebenen Position zum Eigenschutz liegen bleiben. Während der MRT Untersuchung dürfen Sie sich nicht bewegen und zum Schutz vor Verbrennungen Ihre angewiesene Lagerungsposition nicht verändern.
• Ggf. müssen Sie Atemkommandos während der Untersuchung befolgen. Bei MRT Untersuchungen des Brust- und Bauchraums werden Sie während der Untersuchung in der Regel Atemkommandos bekommen. Diese Atemkommandos sind notwendig, da die Bewegung des Zwerchfells und der inneren Organe die Bildqualität und damit auch die diagnostische Aussagekraft der Untersuchung einschränkt.
• Ggf. muss Ihnen Kontrastmittel gespritzt werden. Für bestimmte medizinische Fragestellungen ist es notwendig, MRT Kontrastmittel über eine Vene zu verabreichen. Hierfür wird Ihnen vor der Untersuchung ein sogenannter venöser Zugang, vorzugsweise in die Hand, den Unterarm oder die Ellenbeuge gelegt.
• Bei starker Platzangst kann Ihnen ein Beruhigungsmittel gegeben werden. Wenn Sie ein Beruhigungsmittel in Form einer Tablette (Tavor) wünschen, sprechen Sie uns an. Sie dürfen anschließend für zwölf Stunden kein Auto fahren und dürfen die Praxis nur in Begleitung verlassen.

Wer darf NICHT in ein MRT?

Aufgrund der magnetischen Felder dürfen sich Träger von Herzschrittmachern und anderen Stimulatoren nicht oder nur unter ganz speziellen Voraussetzungen einer MRT unterziehen. Eine vorherige Absprache mit unseren Fachärzten ist zwingend notwendig.

Grundsätzlich gilt der Ausschluss für Träger von:
• Herzschrittmachern
• Cochlea-Implantaten
• Neurostimulatoren
• Insulinpumpen

Ebenso kritisch sind Schrapnelle oder andere Metallsplitter im Körper. Bitte teilen Sie unserem Ärzteteam unbedingt mit, wenn Sie derartige Fremdkörper in sich tragen. Unproblematisch hingegen sind Endoprothesen für Hüfte und Knie, Stents, Zahnfüllungen und Brücken. Klären Sie entsprechende Probleme im Vorgespräch mit unseren Fachärzten ab.

Wie bereite ich mich auf die MRT Untersuchung vor?

Sie sollten sich ca. 20 Minuten vor Untersuchungsbeginn an der Anmeldung einfinden. Für die meisten Untersuchungen ist keine spezielle Vorbereitung notwendig. Insbesondere müssen Sie nicht nüchtern sein. Ausnahme: Bei einer Gefäß- und Organ-MRT, etwa der Oberbauchorgane, Leber, Galle oder Bauchspeicheldrüse, sollten Sie nüchtern sein. In diesem Fall darf ab 22 Uhr des Vortags nichts mehr gegessen und getrunken werden. Bei allen anderen MRT-Untersuchungen können Sie vor und nach der Untersuchung normal essen.

Darf ich vor der Untersuchung Medikamente nehmen?

Medikamente können grundsätzlich weiterhin eingenommen werden, gemäß Ihrer normalen Medikation. Relevante Interaktionen mit den von uns verwendeten Kontrastmitteln sind bisher nicht bekannt. Vor der MRT sollten Sie jedoch Ihre dauerhaft eingenommenen Medikamente mit unseren Fachärzten besprechen.

Was ziehe ich am besten an?

Generell empfehlen wir, bequeme Kleidung zu tragen, in der Sie sich wohlfühlen. Auf jede Art von Metall in der Kleidung sollte verzichtet werden. Bei Brust-MRT, Schulter-MRT und Beckenbereichs-MRT sowie für Untersuchungen der Wirbelsäule sollten Sie keine Kleidung und Unterwäsche mit Metallhaken oder Metallverschlüssen tragen bzw. diese vor der Untersuchung in der Umkleidekabine ablegen. Auch Hosen mit Metallknöpfen, Reißverschluss, Druckknöpfen oder Gürtel können die Bildqualität negativ beeinflussen und sollten vor der Untersuchung ausgezogen werden.

Was muss ich in Bezug auf Schmuck, Piercings und Permanent Make-up beachten?

Alle metallhaltigen Gegenstände wie Haarspangen, Ohrringe, Schmuck und Piercings müssen vor der Untersuchung abgelegt werden. Sollten Piercings nicht entfernbar sein, müssen diese dem untersuchenden Personal genau gezeigt werden, um eine klare Einordnung dieser Fehlerquelle zu ermöglichen. Bei Untersuchungen im Kopf- und Halsbereich kann es zu Beeinträchtigungen durch Make-up kommen, da manche Produkte minimal eisenhaltig sind. Bitte teilen Sie uns deshalb bereits vor der Untersuchung mit, falls Sie ein „Permanent Make-up“ tragen.

Was sollten Sie zur Untersuchung mitbringen?

Falls eine Untersuchung mit Kontrastmittelinjektion erforderlich ist, benötigen wir Ihren Kreatininwert. Dieser Laborwert kann in Ihrer Haus- oder Facharztpraxis bestimmt werden und sollte idealerweise nicht älter als vier Wochen sein. Bei fehlenden Nierenerkrankungen können auch ältere Werte ausreichend sein. Im Zweifel sollten Sie bei der Terminvergabe nachfragen. Falls vorhanden, bringen Sie bitte Unterlagen zu Allergien (Allergiepass) und zu Implantaten mit.

Was ist der Unterschied zwischen MRT und CT?

Die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Computertomographie (CT) sind wichtige bildgebende Verfahren zur Erzeugung dreidimensionaler Schnittbilder des menschlichen Körpers.

Magnetresonanztomographie
• Verwendung von Magnetfeldern und Radiowellen
• Keine Strahlenbelastung
• Laute Klopfgeräusche durch wechselnde Magnetfelder während der Behandlung

Computertomographie
• Verwendung von Röntgenstrahlen
• Minimierte Strahlenbelastung
• Geräuscharme Untersuchung