Mamma MRT

Optimierte Absicherung der Brustkrebs-Diagnose

Brustkrebs stellt die häufigste Krebsdiagnose bei Frauen dar. Die MR-Mammographie spielt eine wesentliche Rolle bei der Früherkennung. Mittels digitaler Mammographie, konnte die Anzahl schwerer Verläufe von Mammakarzinomen in den letzten Jahren signifikant verringert werden. Die Magnetresonanztomographie (MRT) der Brust bietet entscheidende Vorteile in der Früherkennung bei unklaren mammographischen und sonographischen Befunden sowie in der Nachsorge zur Bewertung eines möglichen Rezidivs.

Aussagen und Vorteile der MR-Mammographie

Die Mamma-MRT ist ein bildgebendes Verfahren zur Diagnose bzw. Ausschluss von Brustkrebs. Die Untersuchung erfolgt im Magnetfeld mithilfe einer speziellen Mammaspule in Bauchlage. Es tritt keine Strahlenbelastung (Röntgenstrahlen) auf. Nach der Gabe eines Kontrastmittels kann Gewebe mit verstärkter Kontrastmittelaufnahme (Tumorgewebe) abgegrenzt werden. Dies ermöglicht insbesondere im dichten Drüsengewebe die Beurteilung, ob ein vermuteter Herdbefund Kriterien für Bösartigkeit aufweist. Außerdem wird geprüft, ob der Herdbefund der einzige Befund in der Brust ist oder ob es weitere Herde in der Umgebung oder in der anderen Brust gibt, die mit Mammographie und Ultraschall nicht sichtbar sind.

Der Unterschied in der Genauigkeit zwischen Mammographie und MRT resultiert daraus, dass die MRT nicht von der Dichte des Brustgewebes beeinträchtigt wird, da die Brust scheibchenweise mit einem Schnittbildverfahren dargestellt wird.

Für den Zeitpunkt der Mamma-MRT ist der Zyklus (Menstruation) der Frau relevant, da es zyklusabhängig hormonelle Veränderungen gibt. Der optimale Untersuchungszeitpunkt liegt zwischen dem 9. und 16. Zyklustag, wenn hormonell bedingte Veränderungen minimal sind.

Jetzt kontaktieren

Vereinbaren Sie einfach und schnell online einen Termin oder nutzen Sie unseren Rückruf-Service bei Fragen.

TERMIN BUCHEN

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann wird eine MR-Mammographie durchgeführt?

Eine Magnetresonanztomographie (MRT) der Brust kann grundsätzlich für die Früherkennung von Brustkrebs verwendet werden. Für Frauen mit Brustimplantaten stellt die MRT oft eine sinnvolle Alternative zur Mammographie dar, um eine effektive Vorsorgeuntersuchung durchzuführen.
Die Mamma-MRT kommt häufig in folgenden Situationen zum Einsatz:
• Zur Abklärung unklarer mammographischer und sonographischer Befunde, insbesondere bei dichtem Drüsengewebe.
• Zur Beurteilung der Ausdehnung eines mammographisch oder sonographisch beschriebenen Mammatumors, sowohl in der betroffenen als auch in der anderen Brust.
• Zur genauen Lokalisation und Steuerung bei notwendiger Biopsie (Markierung/Biopsie mithilfe der MRT).
• Vor geplanter Therapie und zur Kontrolle des Therapieverlaufs, insbesondere bei Chemotherapie.
• Nach der Behandlung eines Mammakarzinoms zur Beurteilung von Narbengewebe und möglichen Rezidiven.
• Zur Beurteilung von Implantaten nach einer Augmentation bei Tumorpatientinnen.

Es ist jedoch zu beachten, dass die MRT bei Patientinnen mit Herzschrittmachern oder anderen wichtigen medizinischen Implantaten möglicherweise nicht oder nur nach vorheriger Rücksprache angewendet werden kann.

Was muss ich vor der MR-Mammographie beachten?

Wir führen die MRT idealerweise zwischen dem 9. und dem 16. Zyklustag durch wegen hormoneller Einflüsse auf das Kontrastmittel. Frauen in der Menopause sind hiervon nicht betroffen.

Bringen Sie bitte alle Befunde aus Voruntersuchungen mit (MRT, Mammografie, Ultraschall, Biopsie- und Therapieberichte) für eine bessere Diagnostik.

Keine Vorbereitung nötig, außer bei bekannten Kontrastmittel-Unverträglichkeiten oder Herzschrittmacher. Bei eingeschränkter Nierenfunktion bringen Sie den aktuellen Kreatinwert mit.

Sie müssen nicht nüchtern sein und können Ihre Medikamente wie gewohnt einnehmen. Ohne Beruhigungsmittel sind Sie sofort einsatzfähig und fahrtüchtig. Bei Klaustrophobie und Beruhigungsmittel bringen Sie eine Begleitperson mit. Fragen? Wenden Sie sich an unsere Mitarbeiter.

Wie verläuft eine MR-Mammographie?

Zu Beginn erfolgt ein ausführliches Gespräch mit der Patientin über den Ablauf der Untersuchung, die Aussagekraft der erzeugten Bilder, die Wirkung des verwendeten Kontrastmittels sowie mögliche Ängste und Fragen. Anschließend wird ein Zugang über die Armvene gelegt, durch den das Kontrastmittel während der Untersuchung verabreicht wird. Dieses Kontrastmittel enthält kein Jod und ist daher auch für Patientinnen mit Schilddrüsenproblemen unbedenklich.

Die MR-Mammographie wird im Gegensatz zu anderen MRT-Untersuchungen in Bauchlage durchgeführt und dauert etwa 15 Minuten. Die Brust wird dabei in der MRT-Spule gelagert, ohne dass Druckschmerzen entstehen. Um optimale Aufnahmen zu gewährleisten, ist es von großer Bedeutung, dass Sie sich während der gesamten Untersuchung nicht bewegen. Sollte dies aufgrund von Platzangst oder Nervosität schwierig sein, besteht die Möglichkeit, ein Beruhigungsmittel zu erhalten. Wir empfehlen grundsätzlich, eine Begleitperson mitzubringen, da nach der Einnahme eines Beruhigungsmittels das Führen eines Fahrzeugs nicht gestattet ist. Im Falle eines Unfalls würde ansonsten kein Versicherungsschutz bestehen.

Direkt nach der Untersuchung besprechen wir die Befunde mit Ihnen. Zudem erhalten Sie als Patientin eine Daten-CD mit den Untersuchungsergebnissen.